Fünf Fragen an Andreas Denecke

Veröffentlicht am 10.05.2019 in Ortsverein

Munderkingen - Andreas Denecke kandidiert auf Platz 3 der Munderkinger SPD-Liste. Wir haben Ihm fünf Fragen gestellt, sodass seine Wähler ihn noch ein bisschen besser kennenlernen können. 

Was ist der wichtigste Punkt, den Sie als Kommunalpolitiker umsetzen wollen, wenn sie am 26. Mai in den Munderkingern Stadtrat gewählt werden?

Für mich bedeutet Politik die Wahrnehmung und Interessenvertretung aller Bürger. Das heißt, dass ich die Anliegen, Sorgen und Nöte der Bürger ernst nehme und die Menschen selbst in den Mittelpunkt meines Handelns stelle. Dabei ist mir eine enge Beziehung zu den Einwohnern von Munderkingen wichtig, damit ich sie auch wirklich verstehen kann.

 

Wieso leben Sie gerne in Munderkingen?

Munderkingen liegt inmitten der Donauschleife und hat ein wunderschönes landschaftliches Umfeld. Es gibt in der Region sehr viel zu entdecken, speziell wenn man mit Kindern unterwegs ist. Die Stadt Munderkingen bietet eine interessante Mischung von Tradition der eingesessenen Bürger und neuen Impulsen durch zugezogene Familien. Dieser Mix der Kulturen kann uns allen noch viel Freude bereiten, wenn wir offen damit umgehen.

 

Was planen sie noch bis zum Wahlabend, wen möchten Sie im Wahlkampf unbedingt noch von Ihrer Person überzeugen?

Ich möchte noch Nähe zu möglichst vielen Menschen in Munderkingen herstellen, um speziell denjenigen ein Sprachrohr zu sein, die sich bisher nicht ausreichend repräsentiert fühlen. Mit der neuen sozialdemokratischen Plattform haben wir eine exzellente Möglichkeit, um gemeinsam neue Wege zu gehen und erfrischenden Wind in die Stadt wehen zu lassen.      

 

Welche drei Themen müssen Ihrer Meinung nach in Munderkingen mittelfristig ganz oben auf der Agenda stehen?

Wohnraum, d.h. bestehenden Wohnraum zu nutzen und nicht leer stehen zu lassen. Neue Möglichkeiten zur Wohnraumschaffung anzustoßen und soweit möglich unbürokratisch zu handeln, damit dies schnell geschieht.

Familien unterstützen, insbesondere bei der Kinderbetreuung und den bekannten Nöten der Familien und Alleinerziehenden. Wir sprechen hier über die Zukunft unserer Stadt, des Landes, der Nation. Dieses Thema ist so unglaublich wichtig und so sollten wir auch damit umgehen.

Arbeitsplatzschaffung, z.B. durch Erleichterung bei der Gewerbeansiedlung, Entlastungen bei den Unternehmenskosten und der Bürokratie. Wenn man wirklich genauer hinsehen würde, welche administrativen Hürden viele Firmen überwinden müssen um zu expandieren oder Arbeitszeit flexibler zu gestalten, dann kann man sehr klar verstehen, dass hier dringend etwas getan werden muss. Es geht viel besser, das kann man jeden Tag in anderen Städten und Kommunen (auch in BW) beobachten.

 

Haben Sie ein politisches Vorbild?

Als gebürtiger Hamburger, der ich bin, ist natürlich Helmut Schmidt naheliegend, denn er war ein Politiker, der konsequent die Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns gestellt hat und für ihn waren die Bedürfnisse der Bürger wichtiger als Parteiprogramme und Unternehmensinteressen. Seine pragmatischen Lösungen, z.B. während des Jahrhunderthochwassers in Hamburg und auch bei diversen Angriffen auf unsere Gesellschaft sind einfach legendär. Dabei hatte er Respekt und Verständnis gegenüber den verschiedenen Gruppen, war aber klar und deutlich in seinem Handeln.