Ausbildungsplätze in Teilzeit gesucht

Veröffentlicht am 06.09.2013 in MdB und MdL

veröffentlicht 05.09.
Hilde Mattheis und Angelika Graf besuchen Ausbildungsprojekt für alleinerziehende Mütter "Es wäre schön, wenn mehr Betriebe in Ulm und der Region diesen Frauen eine Chance geben, eine Ausbildung zu machen" , fassten die beiden Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis und Angelika Graf ihren Besuch beim Projekt artemis von Neue Arbeit Beschäftigungsprojekte zusammen.

Projektleiterin Stefanie Huppert nannte das mangelnde Wissen der Betriebe über die Möglichkeit einer Teilzeit- Ausbildung das größte Vermittlungshemmnis. Von zehn Frauen aus der halbjährigen Vorbereitungsphase könnten nur drei im September ihre Ausbildung beginnen. Dabei sei der Unterschied zur "normalen" Ausbildung gering, erläuterte Huppert den Parlamentarierinnen. Lediglich die wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb sei um einige Stunden reduziert, dafür das Engagement vielmals höher.
Das Jobcenter Ulm und Fördergelder vom Land Baden- Württemberg und Europäischen Sozialfonds ermöglichen eine einjährige Betreuung der alleinstehenden Frauen mit mindestens einem Kind oder einer zu pflegenden Person. Ein halbes Jahr Vorbereitung diene dem Bewerbungstraining und der Organisation der Kinderbetreuung . Auch Praktika finden statt. Das erste halbe Jahr nach Beginn der Ausbildung werde ebenfalls begleitet.
Weitere Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt ist der Bezug von Arbeitslosengeld II. "Für viele Frauen ist eine Ausbildung der wichtigste Schritt, in Zukunft selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen", erläuterte Huppert das Anliegen des Projekts. Der Bedarf sei groß, in den letzten Wochen habe es 60 Beratungsgespräche mit interessierten Frauen gegeben.

"Zum einen wollen wir sehen, was mit den öffentlichen Geldern bewirkt wird. Zum anderen finden wir es wichtig, dass es Angebote gibt, die alleinerziehende Frauen unterstützen", begründeten die sozialdemokratischen Politikerinnen Graf und Mattheis den Besuch bei dem Beschäftigungsprojekt.

 

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